Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn & Rückenmark), bei der das Immunsystem die Myelinscheiden (Nervenisolierung) angreift, was die Signalübertragung stört und zu vielfältigen neurologischen Symptomen wie Sehstörungen, Lähmungen, Fatigue oder Koordinationsproblemen führt. Sie ist nicht heilbar, aber Therapien können den Verlauf verlangsamen und die Symptome lindern, oft tritt sie zwischen 20-40 Jahren auf, Frauen sind häufiger betroffen.

Neurologische Untersuchung – Diagnostik von Multiple Sklerose

Im Rahmen der neurologischen Untersuchung zur Diagnostik der Multiplen Sklerose (MS) können Funktionsbeeinträchtigungen des Nervensystems erkannt werden – und zwar oft bevor sie vom Betroffenen selbst wahrgenommen werden. Hierbei überprüfen wir in unserer Praxis etwa das Gleichgewicht und die Funktionalität der Hirnnerven. Es werden ebenso die Feinmotorik, zum Beispiel durch verschiedene Beuge- und Streckbewegungen, die Reflexe, die Koordination und die Sensibilität (Wahrnehmung von Berührungen, Schmerz, Temperatur und Vibration) getestet.

Multiple Sklerose (MS) – Diagnostik

  • Anamnese
  • Neurologische Untersuchung
  • Elektrophysiologische Untersuchungen
  • MRT
  • Laboruntersuchungen

Diese Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.

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